Der Träger

Verein für soziale Dienste in Bergneustadt e.V.

Die Geschichte des Vereins für soziale Dienste in Bergneustadt e.V.

Seit dem Jahre 1983 besteht das Arbeitslosenprojekt „Verein für soziale Dienste in Bergneustadt e.V.“ Dieses im Bergischen Land damals einmalige Projekt, in dem Menschen ohne Arbeit im Rahmen von Orientierungs-, Qualifizierungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sowie den ESF-Förderprogrammen beschäftigt sind, konnte nur durch die ausgesprochene Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach und Gummersbach sowie dem Landschaftsverband Rheinland, den Integrationsämtern, den Sozialämtern im Oberbergischen Kreis und der Stadt Bergneustadt realisiert werden.

Ziel aller Maßnahmen ist es, Jugendliche, Behinderte und Langzeitarbeitslose in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur, der ARGE und den ortsansässigen Betrieben in feste Arbeitsverhältnisse oder in Aus- und Weiterbildung zu vermitteln.

Durch die ausgeführten Maßnahmen werden gesellschaftlich notwendige Aufgaben erfüllt, für die ansonsten keine Gelder zur Verfügung stehen. Diese Arbeiten sind freiwillige Leistungen von Kommunen oder Trägern der freien Wohlfahrtspflege.

Die pädagogische Betreuung der Teilnehmer findet jeweils im konkreten Arbeitszusammenhang statt. Dabei geht es nicht ausschließlich um spezifische berufliche oder soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten, sondern gerade um allgemeine, wie z. B. Arbeitseinstellung, Kooperationsfähigkeit etc..

Beschäftigt werden Arbeitslose, die alle Voraussetzungen einer geförderten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme bzw. eines geförderten Projektes erfüllen. Darunter fallen Jugendliche unter 25 Jahren, die eine nur geringe schulische und/oder berufliche Qualifikation besitzen und in den letzten 18 Monaten mindestens 12 Monate arbeitslos gemeldet waren; darüber hinaus leicht geistig und schwer körperlich behinderte Personen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben, sowie ältere Arbeitslose über 50 Jahren.

Dank einer gezielten sozialpädagogischen und arbeitstherapeutischen Betreuung lag die Vermittlungsquote in eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt bei 30 – 60 % (JobPlus).

Darüber hinaus war der Verein Träger eines Kinderhortes, der auf grund gesetzlicher Äderungen in eine offene Ganztagsbetreuung umgewandelt worden ist. Ebenfalls war der Verein Träger einer Kindertageseinrichtung auf dem Hackenberg.

Aktuell sind im Rahmen des § 16 SGB II Menschen mit erheblichen Vermittlungshindernisse im Rahmen des Prokjekts „Hauswirtschaftliche Hilfen“ beschäftigt. Außerdem ist der Verein im Auftrage des Jobcenters Oberberg für die Mobilitätsmaßnahme zuständig. Durch die Mobilitätsmaßnahme versetzt der Verein Langzeitarbeitslose für eine befristete Zeit in die Lage ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe betreibt der Verein für den Oberbergischen Kreis den Jugendzeltplatz Aggertal.

Im Juli 2016 hat der Verein sieben Kindertageseinrichtungen übernommen, die die AWO Kreisverband Rhein-Oberberg e.V. abgegeben hat.